Zurück in DEN Job? 😱
Oder auch: Was wünsche ich mir wirklich? Und was hält mich (noch) davon ab?
„Boah, demnächst ist die Elternzeit vorbei und ich muss zurück in DEN Job. Hab gar keine Lust.“
So oder so ähnlich habe ich das in den letzten Jahren unzählige Male auf dem Spielplatz gehört. Wenn ich dann frage, was die Person denn lieber machen würde, kommt oft ein verständnisloser Blick und der Satz:
„Was anderes? Weiß ich auch nicht so recht … (Pause) Nee, ich mach das schon. Da muss ich jetzt einfach durch. Wird schon werden, wenn ich wieder drin bin.“
Ich frage mich dann: Warum muss man eigentlich durch? Warum tun wir Dinge, wenn uns die Gedanke daran schon so belasten?
Veränderung beginnt mit einem einzigen, kleinen Schritt
Und trotzdem tun wir es. Nicht, weil wir glücklich damit sind, sondern weil es „halt so ist“. Weil der Job Sicherheit gibt. Weil man „ja froh sein kann, überhaupt etwas zu haben“. Und weil die Alternative sich oft unsicher, riskant oder sogar egoistisch anfühlt.
Warum eigentlich?
Warum fällt es uns so schwer, auf unsere innere Stimme zu hören, mal „etwas verrücktes zu wagen“?
Vielleicht, weil wir gelernt haben, dass Sicherheit wichtiger ist als Zufriedenheit. Weil wir Verantwortung tragen. Weil da diese leise Angst ist, etwas zu verlieren, wenn wir etwas Neues wagen – Ansehen, Einkommen, Stabilität.
Doch was, wenn wir dabei das Wichtigste verlieren: uns selbst?
Und was, wenn wir mit etwas Mut etwas wichtiges gewinnen könnten? Unser inneres Leuchten, unsere Energie, die Freude an dem, was wir tun.
Es ist völlig normal, dass Veränderung Angst macht.
Wir sehnen uns nach Sicherheit, nach Verlässlichkeit – gerade mit Familie. Doch manchmal halten uns genau diese Sicherheiten in Situationen fest, die uns längst nicht mehr guttun.
Vielleicht ist genau jetzt der Moment, wieder damit anzufangen, sich selbst und den eigenen Fähigkeiten zu vertrauen.
Wie du ins Handeln kommst
Veränderung heißt nicht, alles hinzuschmeißen. Es bedeutet, wieder in Kontakt mit dir selbst zu kommen und Entscheidungen zu treffen, die zu dir passen. Diese Schritte können dir dabei helfen:
1. Was möchte ich? Was wünsche ich mir für mein Leben, meinen Alltag, meinen Job?
Schreib es ehrlich auf, ohne sofort zu bewerten oder einzuschränken.
2. Was kann schlimmstenfalls passieren?
Stell dir bewusst das Worst-Case-Szenario vor – oft ist es weniger dramatisch, als es sich anfühlt.
3. Wie wahrscheinlich ist das wirklich?
Meist erkennen wir an diesem Punkt, dass die Angst größer ist als die tatsächliche Gefahr.
4. Was kann ich tun, um die Wahrscheinlichkeit zu minimieren?
Überlege, welche kleinen Schritte du gehen kannst, um dich sicherer zu fühlen. z.B. Informationen einholen, Unterstützung suchen, ein Gespräch führen.
Fortschritt beginnt mit Fortschrittchen
Es braucht nicht gleich die radikale Veränderung. Es reicht, wieder auf dich zu hören, auf das, was du wirklich willst, was dir Energie gibt und was sich stimmig anfühlt.
Sei deinen Kindern ein Vorbild, indem du auf deine eigenen Bedürfnisse achtest und auf diese hörst. Oder um es mit Mahatma Ghandi’s Worten zu sagen: „Be the change you wish to see in this world“.
Du willst Veränderung und weißt nicht, wo du anfangen sollst? Dann vereinbare ein kostenloses Kennenlerngespräch und lass uns reden. Ich freue mich auf dich.